Tai-Chi Chuan

– Was versteht man darunter?

Das Tai-Chi Chuan ist eine aus dem  Kung Fu entwickelte chinesische Kampfsportart. Ursprünglich galt sie als innere Kampfkunst, das Schattenboxen. Später wurde sie als Teil der Bewegungstherapie auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Bis heute gibt es sowohl den Aspekt des Kampfsports als auch den Aspekt der Therapie im  Tai-Chi Chuan.

Das Tai-Chi Chuan hat 3 wesentliche Komponenten: die Bewegung, die Atmung und die Meditation.
Durch regelmäßiges Üben des  Tai-Chi Chuan verbessert sich die allgemeine Fitneß, die Koordination und die körperliche und geistige Mobilität. Dies führt zu einer guten Körperhaltung, Gelenkigkeit und Beweglichkeit, geistiger Frische und tieferem Schlaf.

Im Rahmen der Prävention (Krankheitsvorbeugung) wird das  Tai-Chi Chuan zur allgemeinen geistigen und körperlichen Gesunderhaltung des Menschen eingesetzt.

Als komplemantäre Therapie hat sich das  Tai-Chi Chuan in medizinischen Studien als wirkungsvoll erwiesen bei Erkrankungen des Bewegungssystems, Störungen des Gleichgewichts und der Körperkontrolle und Erkrankungen der inneren Organe wie das Herz-,Kreislaufsystem, die Atemorgane oder die Bauchorgane. Durch Wirkungen auf das Immunsystem und das zentrale Nervensystem eignet es sich generell für Patienten mit chronischen Erkrankungen, Diabetes mellitus,  Ängstlichkeit, viralen Infekten, Depression, Schlafstörungen und jeglicher Art von streßbezogenen Beschwerden.

Ziel des Übens von Tai-Chi Chuans soll sein, daß Sie Ihren Organismus langfristig selbständig (ohne weitere therapeutische Begleitung) weiter regulieren können.